Seit vielen Monaten sind Kunstschaffende zwangsläufig auf Tauchstation gegangen.“ beschreibt Künstlerin Jutta Dornhöfer ihren Zustand seit Beginn der Corona-Pandemie. Eine Zeit, die von der Erndtebrücker Künstlerin kreativ schaffend verarbeitet wurde.

Erlebt werden können ihre Bilder in einer kleinen Ausstellung in Erndtebrück. Wo sonst wechselnde Ausstellungen die Wände des Rathauses schmückten, waren zuletzt nur pure weiße Wände zu sehen. Da der Besuch des Rathauses seit einigen Monaten nur mit Terminvereinbarung erfolgen konnte und kann, waren Ausstellungen, mit Vernissage, mit Sektempfang und begleitender Musik zuletzt nicht möglich.

Eine Unterwasserwelt, mit unterschiedlichen Blautönen – mal weich, mal bedrohlich – gestaltet nun die Wände in der ersten Etage des Rathauses. Jutta Dornhöfer hat sich trotz der Besucherbeschränkungen dazu entschieden, ihre Werke der einprägsamen letzten Monate auszustellen. „Wie lange noch die Luft anhalten? Wann bekommen ich den Kopf wieder über Wasser, kann frei aus- und einatmen?“ – Fragen, die die Schamederanerin in ihrem kreativen Prozess begleiten.

Das Seepferdchen wird zu ihrem Symbol, verschiedene neue Techniken kommen zur Umsetzung, Druck und Abdruck.Verschlüsselte Strukturen und mystische Wesen faszinieren den Betrachter und laden ihn ein abzutauchen, in eine suggestive Traumwelt.

Die Ausstellung in der ersten Etage kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses für alle, die einen Termin in der Gemeindeverwaltung wahrnehmen, besichtigt werden. Viele Informationen und Eindrücke finden Interessierte auch auf der Homepage: www.jutta-dornhoefer.de